DI. 14. 11.  –   20h

KONZERT – KONZERT – KONZERT – KONZERT – KONZERT


Die Tanzgeiger mit dem Kopf Rudi Pietsch sind eine der angesagtesten Adressen in Puncto Volksmusik.
In mehr als drei Jahrzehnten Lebens- und Musikgeschichte haben sich die Instrumentierung, das Repertoire und die Besetzung gewandelt. Konstant geblieben sind die Vertrautheit mit den eigenen Wurzeln und die Hellhörigkeit für das Fremde. Auf unzähligen Reisen durch Österreich, Europa und die ganze Welt hat sich ihre Musik als unmissverständliche Sprache bewährt.
Feste und Festivals, Tanzveranstaltungen und Events, Kongresse und Konzerte – Anlässe aufzuspielen gab und gibt es so viele, wie gute Gründe, das Leben zu genießen. Sie präsentieren sich kraftvoll, innig, virtuos, mitreißend, feurig, verrückt, stets authentisch und mit einer gehörigen Portion Selbstironie.

Besetzung:

Rudi Pietsch: (Wien & Niederösterreich) - Primas, versteht es meisterhaft, mit spontanem Wortwitz, hoher Fachkenntnis und der nötigen Portion Verrücktheit das Publikum mitreißend zu unterhalten. Einen Beruf hatte er auch: Von 1981 bis 2017 Mitarbeiter in Forschung und Lehre am Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Jetzt (endlich) in Ruhe.

Theresa Aigner: (Oberösterreich & Wien) - es passiert nicht oft, dass bei den Tanzgeigern eine „Stelle" frei wird, wie das nach der „Emeritierung" von Tanzgeiger Walter Burian mit 1. Jänner 2015 der Fall war. „Gewonnen" hat diese eine junge Geigenstudentin, die Rudi Pietsch im Ensemblespielunterricht an der Musik-Universität kennenlernte.
Theresa hat dafür das erste Pult beim Oberösterreichischen Jugendsymphonie-Orchester verlassen und sich in nur kurzer Zeit das immens große Repertoire der Tanzgeigner ange“aignert“. Seither bereichert sie den Tanzgeiger-Klangkörper mit ihrer geschmeidigen Musikalität, virtuosen Geigentechnik und dem richtigen Harmoniegespür zwischen Übermut und Standfestigkeit.

Michi Gmasz: (Wien & Burgenland) - Neben seiner praktischen Tätigkeit als Bratschist der Tanzgeiger studierte er auch das Theoretische am Institut für Musikwissenschaft. Seine Stimme hört man nicht nicht nur abends bei den Tanzgeigern beim Csárdás Singen, sondern oft auch frühmorgens auf Radio Klassik Stephansdom. Er ist außerdem Mitglied des Ensemble Klesmer Wien. Niemals fehlen bei ihm Tanzgeiger-CDs zum Verkauf.

Marie-Theres Stickler: (Wien & Niederösterreich) - sitzt meist mit der Harmonika in der Mitte, wo sie perfekt ihre musikalische Funktion erfüllt: das Rückgrat unserer Musik zu sein. Ihre Präzision, das hohe musikantische Verständnis aber auch ihre Charakterstärke kann sie dafür gut gebrauchen. Marie-Theres absolvierte ihr Studium der Volksmusikinstrumente am Mozarteum in Salzburg und ist auch glänzend präsent an der Wiener Knopfharmonika und der Chemnitzer Conzertina, bei den Tanzgeigern, Alma, Martin Spengler und die foischn Wiener u.a.

Sebastian Rastl: (Wien & Steiermark) – als Pendant zum American Dream (vom Tellerwäscher zum Millionär) entwickelt er sich vom KFZ-Mechaniker zum Profi-Kontrabassisten. Der gebürtige Grundlseer substituiert seither rast-L-os in den unterschiedlichesten Orchestern und ist außerdem der Motor in diversen Ensembles wie "HörSchauSpiel", Fensageiger oder AltBadSeer Musi. Von Hannes Martschin übernommen, bleibt so das Fundament der Tanzgeiger fest in steirischer Hand.

Claus Huber: (Wien & Burgenland) - bläst uns die Trompete. Seine Brillianz im Spiel hat bereits mehrfach internationale Juroren beeindruckt. Nach seinen abgeschlossenen Studien Konzertfach Trompete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Wien arbeitet er als Baumeister im Familienbetrieb - erstaunlich, dass er sich noch der Mühe unterzogen hat, eine naturwissenschaftliche Dissertation am Institut für Wiener Klangstil zu verfassen. Schließlich findet er noch Zeit, sich als musikalischer Leiter des burgenländischen Ensembles Die Schürzenträger der virtuosen Blasmusik zu widmen.

Dieter Schickbichler: (Wien & Steiermark) - bläst auf der Posaune die für unseren Tanzgeigerklang so wunderbaren Tenorstimmen: Er ist steirische Wölltklasse. So formuliert man es in den diversen Orchestern, in denen er immer wieder substituiert, wenn er nicht gerade ununterbrochen in der Musikschule Perchtoldsdorf unterrichtet. Zudem spielt er bei der Blaskapelle MaChlast 1. Tenorhorn und ist dort für die Moderation zuständig.

http://www.tanzgeiger.at/