INDIEN

m2-produktion

Indien

 

THEATER – THEATER – THEATER – THEATER - THEATER

INDIEN, die zweite, heißt es für Charly Rabanser. Er hat das Stück zusammen mit Klaus Weber bereits in den 90er Jahren höchst erfolgreich im Cinetheatro gespielt. 
Jetzt spielt Uli Brée mit Charly Rabanser das Wunderwerk des komischen Schreckens. 
Unter der Oberfläche der beiden ungleichen Protagonisten, Heinzi Bösel und Kurt Fellner, die im Wirtshaus über die letzten und die ersten Dinge, Wiener Schnitzel und ihre Ängste philosophieren, lauern lauter kleine Tragödien von einsamen Männern.

Eine kammertheatralische Groteske von derb-menschlicher Art, deren Humor sich nicht sofort aufdrängt, sondern erst im Laufe des Stückes zum Tragen kommt. 
Eine subtile emotionale Entwicklung der Beziehung zweier Menschen zueinander, an deren Endpunkt der Betrachter das Gefühl hat an einem besseren Ort angekommen zu sein - unweit von "Indien" eben.

INHALT:
Heinz Boesel und Kurt Fellner, zwei Ritter von der grauslichen Gestalt auf einer Art Gralsuche, als Gastronomieprüfer von der Landesregierung zusammengespannt, befinden sich auf Dienstreise durch diverse österreichische Dorfgasthäuser. Ein ungleiches Paar – ein verzweifelter Spießer und ein philosophierender Möchtegern-Yuppi – kommen einander durch Gespräche übers Fressen, Saufen und die holde Weiblichkeit näher. Mit einem Bruderschaftskuss nach einer erfolgreichen Klositzung beginnt eine wunderbare Freundschaft.
Der Tod des einen wird zur Wiedergeburt des anderen. Und gipfelt in ungewohnter Fürsorglichkeit: Gefühlsmäßig ist einer Asche in einer Urne weniger eng, als einer Leiche im Sarg.
Indien ist eine saukomische, boshaft ordinäre, abgeschmierte Komödie, ein Schwank mit einem kräftigen Schuss Blues, die unversehens ins Melodram kippt.

DARSTELLER: Uli Brée und Charly Rabanser
Die musikalischen Miniaturen zwischen den einzelnen Bildern stammen vom Südtiroler Herbert Pixner