Christopher Mahon genießt den Ruhm, ein Vatermörder zu sein. Er hat in einer Schenke Schutz vor der vermeintlichen Verfolgung durch die Polizei gefunden und ist nun erstaunt darüber, dass das Geständnis eines grausamen Mordes ihn zum Helden in der kleinen Gemeinde macht. Der schüchterne, junge Mann findet Gefallen an seiner neuen Rolle: Er avanciert zum Frauenliebling, wächst über sich hinaus und spickt seine Erzählung mit heldenhaften Details. 
Als der tot geglaubte Vater polternd und Rache suchend mit bandagiertem Kopf auftaucht, zerfällt das so leicht errungene Image des westlichen Playboys binnen Kürze. Doch der Sohn greift erneut zum Torfstecher, um des Vaters bereits arg lädiertem Sturschädel den Rest zu geben. Angesichts dieser ihnen vor Augen geführten Gewalteinwirkung auf den Erzeuger nehmen die Dorfbewohner Abstand von ihrem verehrten Helden und schicken sich an, den Täter der Polizei auszuliefern. 
Aber des Vaters Schädel hat des Sohnes ernsthaftem Ansinnen erneut widerstanden. Von der Tatkraft Christophers überzeugt und somit befriedet, ziehen der Vater und der zum Mann gereifte Sohn einer ruhmvollen und heldenhaften Zukunft entgegen, die ihnen die Kolportage ihrer Geschichte in den einschlägigen Dorfschenken einbringen wird.
Noch bevor Expressionisten wie der Österreicher Arnolt Bronnen mit seinem Stück "Vatermord", Reinhard Goering mit "Der Bettler" und Walter Hasenclever mit "Der Sohn" die Ermordung des Vaters und damit einen Generationenkonflikt thematisierten, hatte Synge auf sehr humorvolle Weise die Loslösung von väterlicher Dominanz in Szene gesetzt. Die Uraufführung am 26. Januar 1907 in Dublin zog einen der größten Theaterskandale des Jahrhunderts nach sich. Man warf Synge die Verherrlichung des Vatermordes und die Darstellung des Landvolkes als "eine Horde mörderischer Wilder" vor. Inzwischen ist die Komödie "The Playboy of the Western World" längst zum Klassiker des Welttheaters geworden. 
Felix Mitterer ist mit seiner Übersetzung und Bearbeitung das Kunststück einer Transkription in die österreichische Umgangssprache gelungen, die die Herkunft des Textes sowie seine spezifische Atmosphäre nicht verleugnet, und auf dieser Basis der Gemeinsamkeiten auch die Besonderheiten des österreichischen dörflichen Lebens authentisch, liebevoll und gleichzeitig voller feinster Ironie nachzeichnet.
John Millington Synge schrieb: "In ‚The Playboy of the Western World' habe ich, wie auch in meinen anderen Bühnenstücken, nur wenige Worte benutzt, die ich nicht unter dem irischen Landvolk gehört oder in meiner eigenen Kinderstube gesprochen habe, ehe ich noch lesen konnte, und ich bekenne mit Freuden, wieviel ich der urwüchsigen Phantasie dieses prachtvollen Menschenschlages verdanke" - Worte, die von dem Tiroler Felix Mitterer stammen könnten.