9. Bergfilmfestival – Programm:

 

Donnerstag, 31. 10. – 20 Uhr:

Herbert Ranggetiner & Friends:

„Wir alle können etwas bewegen“

„Ich hatte schon immer Ideen und Visionen die ich in die Tat umsetzen wollte! Egal ob auf filmischer Ebene, beim Klettern oder was das Leben generell anbelangt, ich wollte einfach meinen Weg gehen. So habe ich auch die Welt des absoluten Materialismus und der fehlenden Menschlichkeit nie verstanden! Ein Zweithandy und ein Drittauto muss man haben und einer alten Frau hilft man noch über die Straße um ihr auf der anderen Seite die Handtasche zu klauen. Hier läuft einiges schief, Menschen reden nicht mehr miteinander, sie ,,kommunizieren''. Die

Gesellschaft gibt vor, was dich für sie akzeptabel macht, schwimme mit dem Strom und funktioniere und du wirst wenige Probleme haben. Oder spüre, was dir gut tut, entscheide selbst und lebe so intensiv als möglich! Einer der schwerwiegendsten Fehler unserer Zeit ist mit Sicherheit das sich Abwenden von der Natur. Denn die Erde gehört uns nicht, wir leihen sie uns nur von der Zukunft unserer Kinder! Mein Motto war immer ,, Ich verbiege mich für nichts und niemanden, ich bin ich und fertig''. (Momentan denke ich ein bisschen verbiegen ist in Ordnung, nur zerbrechen sollte man daran nicht.) Und trotz allem mache ich mir die Welt so, wie sie mir gefällt! Deshalb taucht ein in meine Welt, in unsere Welt, in die Welt von ,,Ranggetiner Herbert & Friends''. ,,Habe immer mehr Träume, als die Realität zerstören kann!'' (Ranggetiner Herbert)

Der Film Ranggetiner Herbert & Friends : Es gibt Menschen und Sportler, die definieren sich durch ihre Art des Denkens und durch ihre Art des Lebens. Dieser Film handelt genau von solchen Menschen, Menschen die ihren Weg gehen und ihren Sport oder ihr Tun zur Lebensphilosophie machen! Ein Film, der durch Bilder begeistert, keine oder nur wenig Dialoge aufweist. Ganz nach dem Motto „weniger ist mehr' ' ist der Inhalt ein Experiment auf filmischer Ebene! Es wird wenig gesprochen und doch ist am Ende alles gesagt und verstanden! Nach einer Idee von Herbert Ranggetiner arbeiteten 30 Leute, darunter 11 Kameramänner mehr als 1 Jahr lang an der Umsetzung. Mit von der Partie waren auch die Pinzgauer Stefan Rainer, Christian Berauer und Gerald Kofler. Ein Film, der wohl in die Kategorie „muss man gesehen haben'' einzureihen ist! 

 


 

Claude Alberth:

„Das Gold der Grasberge“

Die Gebirgszüge des Wilden Kaisers und der Hohen Tauern sind spektakulär und weltberühmt. In ihrer Mitte jedoch liegen weitgehend unbemerkt die „Grasberge“: grüne Kuppen, die einen perfekten Blick auf die Felsgiganten in der Nachbarschaft bieten, aber selber oft zu kurz kommen. Im zweiten Teil des Eröffnungsabends zeigt uns der Kitzbüheler Fotograf Markus Mitterer seine Heimat – die „Grasberge“, wie die Kitzbüheler Alpen im Volksmund genannt werden: Claude Alberth begleitete ihn mit der Filmkamera über alle vier Jahreszeiten hinweg auf seiner Suche nach den besten Motiven auf einer einzigartigen Entdeckungsreise durch die Kitzbüheler Alpen.


 

Samstag, 2. 11. – 20 Uhr:

Christian Leitner:

„Grenzerfahrung 8000er“

Im April/Mai dieses Jahres startete eine österr. Expedition zum 6. höchsten Gipfel der Welt. Im klassischen Alpinstil über die Nordwestflanke von Tibet aus, ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff, wollten 6 Bergsteiger über die Route des österr. Erstbesteigers Herbert Tichy den 8.201m hohen Cho Oyu im Himalya besteigen. Christian Leitner schildert uns in "Grenzerfahrung 8.000er" Glücksgefühle, Atemnot, Verzicht und Risiko beim Höhenbergsteigen.


 

Sonntag, 3. 11. – 20 Uhr: 

Doris & Hubert Neubauer:

„Ausstieg in die Wildnis – Leben und Überleben – Abenteuer in Alaska“

Wie ist es wohl, fernab jeglicher menschlicher Zivilisation ein Blockhaus unter Zeitdruck zu bauen, um dann in menschenfeindlicher Umgebung zu überwintern, bei Temperaturen bis minus 50 °C. Wenn Einsamkeit und Hunger die wahren Begleiter der arktischen Nacht sind, Ungewissheit und Hoffnung den Frühling einleiten und sich auch die Angst von der letzten Grizzlyverfolgung wieder einschleicht, bevor die nie aufhörenden Land ziehen. Und doch .... Nordlichter, Break up,

Mosquitoschwärme des Sommers ins
Frühlingsblumen, Indian Summer, Wölfe, Bären, Elche, Karibus und eine grandiose Landschaft ..... 


 

Montag, 4. 11. – 20 Uhr:

„Messner“ – der Film

Ganz oben. In einer aufregenden Spieldoku zeichnet Andreas Nickel den im wahrsten Sinne des Wortes steilen Lebensweg des berühmtesten lebenden Bergsteigers nach. 14 Achttausender- Besteigungen ohne künstlichen Sauerstoff, neue Routen auf die schwierigsten Berge, Wüstendurchquerungen, und natürlich die Sache mit dem Yeti. Vom jungen Kraftlackel, der nach Freiheit strebt, bis zum engagierten Umweltaktivisten und Museumsbetreiber: Nickel nähert sich dem wortgewaltigen Charismatiker nicht nur durch Interviews mit zahlreichen Weggefährten, sondern auch mit kraftvoll inszenierten Spielszenen. Eine mehr als sehenswerte Spiel-Dokumentation als spannendes Porträt des bodenständigen Exzentrikers, der polarisiert.


 

Dienstag, 5. 11. – 20 Uhr:

Anita & Erich Schmidlechner:

„Weltradeln 2 + Abenteuer zum Genießen“

Anita und Erich Schmidlechner zeigten beim Festival 2012 zwei Filme über ihre Radreise in Südamerika. Den südlichsten Abschnitt ihrer Reise durch Patagonien präsentieren sie heuer. Auf der Carretera Austral radeln sie zusammen mit zwei Freunden an die Südspitze des amerikanischen Kontinents. Im zweiten Teil des Filmabends sind die beiden als Weitwanderer in Italien unterwegs. Entlang der franz. italienischen Grenze genießen sie die Natur und Kultur dieser dünn besiedelten Grenzregion.


 

Mittwoch, 6. 11. 20 Uhr:

„Jäger des Augenblicks“

Am Tafelberg Roraima im südamerikanischen Dschungel erlebt 2012 ein Star-Sportkletterer sein größtes Abenteuer - und muss den Verlust seines besten Freundes verarbeiten: atemberaubende, emotional intensive Dokumentation von Christian Lonk mit Stefan Glowacz und Kurt Albert. Ein mehr als sehenswerter Film, der begeistert und mitreißt!


 

Donnerstag, 7. 11. – 20 Uhr:

Christian Stangl:

„Triple Seven Summits“

Die drei höchsten Gipfel aller sieben Kontinente. Der österreichische Profibergsteiger und Bergführer hat mit dem Abschluss seines TRIPLE SEVEN SUMMITS Projekt vor wenigen Wochen gleich zwei weitere Rekorde eingeheimst. Neben der größten Leistung, erster Mensch auf den „TRIPLE SEVEN SUMMITS“, konnte STANGL noch weitere Nebenrekorde für sich verbuchen. Und von diesen Erfolgen, aber auch von Niederlagen (z.B. Gipfelfoto K2...) berichtet er in beeindruckender Weise.


 

Freitag, 8. 11. – 20 Uhr:

Andy Holzer (Blind climber):

„Augenblicke“

Andy vermittelt uns außergewöhnliche Eindrücke, die er bei seinen Touren in Granit oder Kalk, in Schnee und Eis, auf sechs Kontinenten unserer Erde mit seinen vier Sinnen gesammelt hat. Dabei treten Werte wie blindes Vertrauen, echte Freundschaft, Selbstverantwortung oder Einlassen auf die Unbekannte genau so in den Vordergrund wie Gefühle der Intuition, Ratio und der Demut.

Wir sind Andy sehr dankbar, dass er bereits zum zweiten Mal bei uns gastiert! Super!


 

Samstag, 9. 11. – 20 Uhr:

Maria Kirchner, Bernhard Egger & Florian Rieder:

„Faszinierende Kletterwelt“

Die 3 Oberpinzgauer erzählen von ihren Klettererlebnissen in Westamerika! "Big Walls" - 1000 Meter hohe Granitwände im Yosemite Valley zu klettern war schon lange ein großes Ziel von ihnen. Im Sommer 2012 flogen sie nach San Francisco. Von dort ging es zum Lake Tahoe und zu den Tuolumne Meadows um sich mit der amerikanischen Risskletterei anzufreun- den. Nach dieser Vorbereitung wagten sie im Yosemite Valley die weltbekannten Kletterrouten "NOSE" auf den El Capitan und "REGULAR NORTH WEST" auf den Half Dome. Mit großer Freude berichten sie über ihre actionreichen Erlebnisse!


 

Sonntag, 10. November – 19 Uhr (!!!):

„HeimatFilmAbend“

Zum krönenden Abschluss des 9. Bergfilmfestivals präsentieren wir wieder filmische Leckerbissen, aufgenommen u. a. vom Filmclub Oberpinzgau in den heimischen Bergen, die mittlerweile wahre Geschichtsdokumente geworden sind und bei denen auch das Lachen nicht zu kurz kommt:

Margit Gantner: „Oberpinzgauer Almen“ + „Früher am Wildkogel“(1998)
Oskar Kühlken (Heinz Wielandner) – Schi-Film:

„Fuchsjagd am Krimmler Tauern“ (1937)

Franz Brunner: „Erinnerungen ans Hochfeld“ (1993)


 

Das 9. Neukirchner Bergfilmfestival im cinetheatro wird unterstützt von: 

Als „Vorspann“ zeigen wir jeden Abend faszinierende Fotos von Hannes Kirchner, aufgenommen in der heimischen Bergwelt! Danke dafür! Herzlichsten Dank auch an Maxi Vorreiter für die Titelseitengestaltung! 

 

Preisgünstige Festival-„Saisonkarten“ erhältlich!